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Cape Le Grand – Lucky Bay

Da nach dem gestrigen Gewaltmarsch alle zeitig im Bett waren, stehen die Kinder heute erstmals ohne unsere Weckhilfe auf. Wir frühstücken ausgiebig im BBQ-Bereich und machen uns gegen elf auf den Weg zum Nationalpark.Bereits auf dem Hinweg sehen wir Schafe und Rinder, kommen an Stonehenge vorbei und beobachten Reiher…Ääähh, Moment.Wir sehen ein Emu, zwei Pelikane und mehrere Kängurus, so muss es heißen!Am Eingang des Parks begrüßt uns eine nette Dame, die beim Anblick der Camper erwähnt, dass sie ausgebucht seien. Aber ein Tagestrip sei natürlich kein Problem, nur sollten wir aufgrund der vielen Wildtiere gegen halb fünf den Park wieder verlassen. Wir versprechen es und begeben uns zur Lucky Bay, wo wir auf Kängurus am weißen Sandstrand hoffen.Was soll ich sagen?Manchmal übertrifft die Realität alle Erwartungen. Und die waren angesichts der reichlichen schwärmerischen Kommentare und Bilder im Netz nicht gerade klein…Wir schwimmen im türkisen Meer, schmusen mit Kängurus, werden von einem sogar bei der „Kaffee und Kuchen“-Pause besucht, klettern auf Felsen und beobachten eine Seetölpel-Kolonie. Wir genießen die Sonne am weißen Strand und machen uns schließlich schweren Herzens unter herzzerreißendem Geweine der Kinder auf den Rückweg.Gerne hätten sie hier Hütten gebaut und ihre eigene Robinsonade geschrieben.Über einen kurzen Abstecher zum „Le Grand Beach“ fahren wir zurück nach Esperance -vorbei an vielen Kängurus und Emus- wo wir mit dem letzten Tropfen Sprit ankommen. Hier tanken wir für 1,44$ pro Liter Diesel voll, denn ab jetzt wird es teuer. Wir plündern noch den Woolworth und decken uns für die nächste Woche ein. Also hoffe ich. Bisher waren meine Schätzungen dahingehend ja eher miserabel… :-)Abendessen und ab ins Bett, morgen steht die Etappe bis zum Beginn der Nullarbor an.

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